Cannabis
  Aufzucht
 
 2. Aufzucht

2.1 Beleuchtung   
Spätestens, wenn der Samen seine beiden Keimblätter geöffnet hat, sollte er 16 bis 18 Stunden beleuchtet werden. Als Beleuchtung dienen Verdampfungslampen mit einen speziell für Hanfpflanzen abgstimmten Lichtspektrum. Bei mir beleuchtet eine 400W-Natrium-Verdampfungslampe sechs Hanfpflanzen, wobei die Hanfpflanzen in einem `Lichtkäfig' stehen, so daß das Licht optimal ausgenutzt wird. Die Leuchte ist höhenverstellbar aufgehangen. 

2.2 Umtopfen     
Sobald der Aufzuchtballen gut durchwurzelt ist (Wurzeln erscheinen an den Seiten) wird das erste Mal umgetopft. Vorsichtig wird das Netz der Aufzuchtballen entfernt (sollten die Wurzeln bereits durch das Netz gewachsen sein, kann es auch drum bleiben), ohne daß die Wurzel beschädigt werden. Der komplette Ballen wird jetzt in einen mit vorgedüngter Erde gefüllten 9cm-Topf gesetzt, so daß die Oberseite des Ballens mit der Oberkannte der Erde abschließt. Danach wird die Planze gewässert. Ist die Pflanze größer geworden, wird sie ein zweites Mal in einen 25-30cm-Topf gepflanzt. Wer Probleme mit der richtigen Menge Gießwasser hat, kann jetzt auch `Seramis' benutzen - keinesfalls sollte man aber Hydrokultursteine verwenden.

2.3 Gießen und Düngen 
Das richtige Gießen ist das Schwierigste an der Hanfpflanzenzucht, die meisten Hanfpflanzen werden regelrecht totgegossen. Als Regel gilt, die Erde sollte feucht aber nicht naß sein. Gegossen wird, sobald die Oberseite der Erde trocken ist, spätesten aber, wenn die Pflanze ihre Blätter vor Durst hängen läßt (das schadet der Planze übrigens noch nicht). Die Menge an Wasser richtet sich nach der Blumentopfgröße, nach einer halben Stunde sollte sich im Untersetzer kein Wasser mehr befinden. Bei `Seramis' gilt: Erst gießen, wenn die Steine der Oberseite trocken sind, die Gießmenge beträgt etwa ein Viertel des Topfvolumens. Ist die Pflanze in frische vorgedüngte Erde gesetzt worden, so ist eine Düngung beim Gießen normalerweise nicht nötig. Sonst sollte man mit normalen flüssigen Stickstoffdünger für Zimmerpflanzen nach Vorschrift düngen. Weniger ist hierbei besser als zu viel.

2.4 Beschneidung   
Um einen buschigen Wuchs zu erziehlen (und damit eine große Ernte) wird die Pflanze beschnitten. Nach ca. 5 Wochen besitzt die Pflanze 6-7 Blattpaare. Die obersten zwei werden dicht über dem Blattansatz des vierten oder fünften Blattpaares abgeschnitten und können als Steckling benutzt oder weiterverarbeitet werden. Weitere Beschneidungen können notwendig sein, falls die Pflanze z.B. zu schnell wächst. Wichtig ist, daß immer genug Blätter stehen bleiben.

2.5 Aufzucht im Freien    
Im Sommer ist eine Aufzucht im Freien (z. B. auf einem sonnigen Balkon empfehlendswert. Die Hanfpflanzen wachsen dann nicht so schnell, dafür aber buschiger und stärker. Sobald die Nächte wieder länger werden kann man die Hanfpflanzen bei Bedarf unter Kunstlicht weiter ziehen. Hanfsorten mit kurzer Photoperiode können ohne Probleme bis zur Blüte gebracht werden, weil sie auch bei den etwas schlechteren Wachstumsbedingungen ausreichend wachsen.
 
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